HEM Bürgenstock

Programm 2026

Freitag, 23. Januar 2026 im KKL Luzern
Ab 12.00 Uhr Eintreffen, Erfrischung und Snacks
13.00 – 13.15 Uhr

Eröffnung
Barbara Bader (HEM)

Überblick über Konferenzziele und -themen
Lukas Lehmann (HEM)

13.15 – 14.15 Uhr

Keynote und Q&A: Interaktive Diskussion
Netzwerke zwischen Potenzial und Problem
(Englisch)
NetzwerkBildung als Innovationsmotor und Risiko der Übervernetzung. Eine soziologische Standortbestimmung.

Kristin Vanlommel (University of Antwerp)

Moderation: Markus Weil (HEM/PHZH)

14.15 – 15.15 Uhr

Panel
Netzwerke als Wissenschaftsökosystem
Netzwerke gelten als Voraussetzung für wissenschaftliche Innovation, doch der Zugang zu ihnen ist nicht für alle gleich. Wer wird einbezogen, wer bleibt draussen? Welche Rolle spielen Sprache, Ressourcen, institutionelle Macht oder geografische Nähe? Netzwerke funktionieren auch als Filter: Was nicht anschlussfähig ist, bleibt draussen. Wie beeinflussen Netzwerke, was erforscht wird – und wie? Gibt es in vernetzten Wissenschaftssystemen überhaupt noch Raum für „randständige“ Fragen, für Disruption, für Abweichung?

Karin Mairitsch (ZHdK); Jean-Nicolas Aebischer (HESSO-FR Technik/Architektur);
Sabina Larcher (PHTG), Tiziana Brenna (SUPSI Alumni)

Moderation: Lukas Lehmann

15.15 – 16.15 Uhr Networking break

16.15 – 17.15 Uhr

 

17.15 – 17.30 Uhr
17.30 – 18.30 Uhr

Cases aus den Hochschulen (Session I)
Theorie und Praxis der Netzwerke innerhalb von Hochschulen: Konzepte und Ansätze zur Gestaltung von Netzwerken. Mit Beiträgen aus verschiedenen Leistungsbereichen.
Transition
Cases aus den Hochschulen (Session II)
18.30 – 22.00 Uhr

Apéro & Dinner

Politisches Interlude Ständerat Benjamin Mühlemann

Ab 22.00 Uhr After-Event: Penthouse Bar, Hotel Astoria
Samstag, 24. Januar 2026 an der Hochschule Luzern – Wirtschaft, Zentralstrasse 9, Luzern / Raum Auditorium
08.45 – 09.00 Uhr Begrüssung zum zweiten Tag

Fabio Di Giacomo (SWU-PH)
Franco Gervasoni (SWU-FH)
09.00 – 09.45 Uhr

Clubgespräch
Zukunft der Hochschulen – Netzwerke und strategische Handlungsräume
Globale Umwälzungen, technologische Dynamiken, politische Diskussionen und wachsende gesellschaftliche Erwartungen fordern von Hochschulen eine neue Positionierung – nicht nur im Bildungs- und Forschungssystem, sondern im weiteren Kontext gesellschaftlicher Transformation. Gleichzeitig gewinnen Netzwerke an Bedeutung: als Kooperationsform, aber auch als mögliches Organisationsprinzip. Wie verändert dies die Positionierung, strategische Führung und das gesellschaftliche Mandat von Hochschulen?
Dieses Clubgespräch eröffnet eine essayistische Reflexion über die Zukunftsfähigkeit von Hochschulen in vernetzten Strukturen.

René Weber (Vizepräsident Hochschulrat OST, ehem. Rektor FH Kalaidos)

Moderation: Lukas Lehmann

09.45 – 10.30 Uhr

Policy window

Netzwerke als strategische Ressource für verantwortungsvolle Hochschulen
Netzwerke spielen eine zentrale Rolle, um Hochschulen als aktive Akteurinnen in der Bewältigung globaler Herausforderungen wie Klimawandel, soziale Gerechtigkeit oder Gesundheit zu positionieren. Sie ermöglichen den Austausch von Wissen, Ressourcen und Innovationen über institutionelle und nationale Grenzen hinweg. Hochschulen übernehmen dabei zunehmend gesellschaftliche Verantwortung – nicht nur als Bildungsstätten, sondern auch als Impulsgeberinnen für nachhaltige Entwicklung.
Kooperationsnetzwerke stärken die Resilienz, Partizipation und Zukunftsfähigkeit, Hochschulen fungieren dabei als Wissensdrehscheiben, die durch Netzwerkstrukturen ihre Wirkung in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft multiplizieren können. Gleichzeitig beeinflussen politische Rahmenbedingungen die Gestaltung und Reichweite dieser Netzwerke. In diesem Kontext gewinnen Fragen der Transparenz, Effizienz und auch Datensicherheit an Bedeutung. Gerade bei der Digitalisierung von Kooperations- und Kommunikationsprozessen in Netzwerken sind der Schutz sensibler Forschungs-, Personen- und Kooperationsdaten sowie eine verantwortungsvolle Datenpolitik essenziell.

Luciana Vaccaro (SWU); Florian Lüthy, (Nachrichtendienst des Bundes); Sebastian Wörwag (BFH)

Moderation: Barbara Bader (HEM/HSLU)

10.30 Uhr

10.45 Uhr

Closing remarks
Barbara Bader (HEM) und Lukas Lehmann (HEM)

End of conference